Ein Kieffer-Sattel für den "Horseman"Wenn am S amstagabend 30 Reiter ohne Zwischenfälle den „Kaiserkurs“, die neue Geländestrecke auf der Kaiserwiese überwunden haben, dann atmen zwei Herren auf: Rüdiger Schwarz aus Warendorf, seines Zeichens Bundestrainer der deutschen Nachwuchsreiter in der Vielseitigkeit und Designer der Cross-Strecke, sowie Bruno Six aus Kreuth, international erfolgreicher Buschreiter und verantwortlich für den Ablauf der ersten Vielseitigkeitsprüfung in Nördlingen. Im Vorfeld haben sich die beiden viele Gedanken über den BKiau der Strecke gemacht: „Es soll ein schneller rasanter Kurs mit viel Action sein, aber auch absolut sicher“, so Rüdiger Schwarz. Insgesamt 19 Hindernisse gilt es auf der ca. 2200 Meter langen Strecke innerhalb von vier Minuten zu überwinden. Das erste Drittel der Strecke kann zügig galoppiert werden,
die Hindernisse sind noch nicht zu anspruchsvoll. Die technischen Klippen kommen im zweiten Drittel des Kurses. Kurze Sprungabfolgen, enge Wendungen, eine Wasserdurchquerung und ein Tiefsprung vom Wall. In diesem Teilstück wird die Rittigkeit getestet. Im letzten Drittel der Strecke geht es im gestreckten Galopp einmal die Rennbahn hinauf. Aber bereits vor der Kurve gilt es wieder die Pferde zurück zu nehmen, denn jeweils drei Hindernisse vor und nach der kurzen Seite fordern wieder Konzentration von Reiter und Pferd. Im gestreckten Galopp geht es dann ins Ziel. Die besten zehn Reiter der One-Day-Vielseitigkeit, die aus den drei Teilen Dressur, Springen und Geländestrecke besteht, starten am Sonntag um 14 Uhr im traditionellen Scharlachrennen, ein Pferdeflachrennen über 1800 Meter. Dem Sieger winken Goldmünzen im Wert von rund 1000 Euro. Begeistert zeigte sich die Sattlerei Kieffer aus München von diesem neuen Konzept des traditionellen Scharlachrennens, dem Herzstück des Nördlinger Turniers. Als Sonderehrenpreis sponsert Kieffer einen Sattel der Marke „Masters League“ Diesen wird der oder die Reiterin mit dem schönsten Stil und vorbildlichem Verhalten gegenüber seinem Pferd mit nach Hause nehmen. Extra dafür wurde eine Jury gebildet, die die Reiter in allen drei Teilprüfungen beurteilt und den Gewinner des Kieffer-Horsemanship-Preises auswählt.
Neugierig geworden? Die Dressurprüfung ist am Samstag um 7 Uhr, die Springprüfung um 12 Uhr und die Geländeprüfung um 20 Uhr. Genial ist die Streckenplanung für Zuschauer: Es kann fast die ganze Strecke von einem Standpunkt überblickt werden. |