| Der Countdown läuft |
| Dienstag, 20. Juli 2010 um 15:23 Uhr |
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Die Kaiserwiese erwacht: Bereits in der letzten Woche begannen die Vorbereitungen vor Ort für das 50. Scharlachrennen. Nur noch zwei Tage, dann steigt das große Jubiläumsturnier. Top in Schuss ist der „heilige" Rasen im Springstadion. Dank der intensiven Rasenpflege von Siegfried Mitzel, Mr. Horse Gym aus Großsorheim , sind die internationalen Springreiter mit dem Geläuf auf der Kaiserwiese immer hoch zufrieden und satteln gerne ihre Spitzenpferde. Bundesweit sucht man lange nach Veranstaltern, die die Platzdimensionen von Nördlingen überbieten können.
Am vergangenen Wochenende waren vor allem kräftige Männer, die dicke Baumstämme transportierten, auf der Kaiserwiese zu sehen. Die Geländestrecke, eine Teilprüfung des traditionellen Scharlachrennens, wurde gebaut. Eigens dafür angereist waren Bruno Six aus Wolnzach und Rüdiger Schwarz, der Bundestrainer der Nachwuchsreiter aus Warendorf. Das Hindernismaterial für die Cross Country-Strecke konnte vom bayerischen Landgestüt in Schwaiganger und von Helmut Wagner aus Schwäbisch Gmünd geliehen werden. Damit die Reiter am Samstag gegen 18.15 Uhr im Jagdgalopp über die Kaiserwiese galoppieren können, ist sehr viel Vorarbeit zu leisten. Es müssen alle Auf- und Absprünge, der Wasserdurchritt entsprechend präpariert und geprüft werden, damit nichts passiert.
Auch die ersten Zelte stehen bereits. Das große Eventzelt, in dem am Samstagabend Auktionator Hendrik Schulze Rückamp aus Urspring rund 70 Fohlen versteigern wird, ist aufgebaut. Erste „Bauten" des großzügigen VIP-Bereichs am Springplatz und die Stallzelte stehen bereits. Koordiniert wird der ganze Aufbau von der Scharlachrennen GmbH. Dank dem Engagement der Stadt Nördlingen wird ein großer Teil mit Unterstützung des städtischen Bauhofes geleistet. „Ohne diese Unterstützung ginge es nicht. Wir müssen hier Zeltböden einbauen, Tribünen aufbauen und vieles mehr. Dafür braucht man Fachkräfte, die wissen worauf es ankommt", kommentiert Paul Bengesser die Aktivitäten. „Wir haben für viele Bereiche absolute Spezialisten engagiert. Wir wollen das Maximum bieten". Der Countdown läuft. Am Mittwoch muss die Zeltstadt stehen, denn am Donnerstag um 14 Uhr ertönt erstmals die Startglocke für die fast 800 genannten Pferde, die mit ihren Reitern aus insgesamt 14 Nationen anreisen. |















